BAG WfbM und Werkstatträte Deutschland überreichen politischen Appell für bessere Einkommensbedingungen in Werkstätten
Beim Fachkongress You can! – Inklusion im Arbeitsleben, der derzeit in Leipzig stattfindet, haben die BAG WfbM und Werkstatträte Deutschland ein starkes Signal an die Politik gesendet.
Im Rahmen der Podiumsdiskussion „Werkstättenreform – Wege zu mehr Teilhabe und fairer Bezahlung“ übergaben Dr. Oliver Gosolits (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BAG WfbM) und Lulzim Lushtaku (Vorstandsmitglied Werkstatträte Deutschland e. V.) einen eindringlichen Appell an Susanne Strehle, Vertreterin des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).
Mit diesem gemeinsamen Appell fordern beide Verbände eine dringend notwendige Verbesserung der Einkommenssituation von Werkstattbeschäftigten. Ziel ist es, faire und zukunftsfähige Rahmenbedingungen zu schaffen, die echte Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen.
Den gesamten Appell finden Sie im Folgenden:
Einkommensverbesserung für Werkstattbeschäftigte jetzt umsetzen!
Die BAG WfbM und Werkstatträte Deutschland richten sich mit ihrem Appell zur Verbesserung der Einkommenssituation der Werkstattbeschäftigten an die Politik.
Bereits im Jahr 2019 forderte der Bundestag die Bundesregierung auf, innerhalb von vier Jahren zu prüfen, wie ein transparentes, nachhaltiges und zukunftsfähiges Entgeltsystem entwickelt werden kann. Sieben Jahre später ist dieses Ziel immer noch nicht erreicht. Trotz einer in Auftrag gegebenen und fertiggestellten Studie (2023), eines begonnenen Dialogprozesses und der Vorstellung des Aktionsplans (2024) wurde bis heute kein Gesetzentwurf vorgelegt.
Die BAG WfbM und Werkstatträte Deutschland appellieren eindringlich an die Politik, unverzüglich ein transparentes und zukunftsfähiges Entgeltsystem zu schaffen, das die Arbeitsleistung der mehr als 300.000 Werkstattbeschäftigten anerkennt und soziale Sicherheit gewährleistet!
