
Von den Nachbarn lernen – BAG WfbM bringt sich auf europäischer Ebene ein
Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Europa ist sehr unterschiedlich geregelt. Es werden verschiedene Konzepte und Begriffe verwendet, die Organisationsformen und die Finanzierung der Teilhabeangebote ist unterschiedlich. Und auch der Personenkreis, der die Angebote in Anspruch nehmen kann, ist im Vergleich zwischen den Ländern sehr heterogen.
Das führt dazu, dass es viele Fragen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in anderen Ländern gibt. Darum lohnt sich ein genauerer Blick auf die Systeme unserer Nachbarn. Denn mit dem Austausch von Erfahrungen und Ideen können Angebote stetig verbessert werden – im Sinne der Menschen mit Behinderungen.
Zusammenarbeit mit EASPD

Die BAG WfbM kommt dieser Aufgabe unter anderem durch ihr Engagement im europäischen Dachverband European Association of Service providers for Persons with Disabilities (EASPD) nach.
Er vertritt die Interessen von über 20.000 Dienstleistern für Menschen mit Behinderungen aus mehr als 46 Ländern.
Die BAG WfbM bringt sich seit vielen Jahren aktiv im Board, bei Arbeitsgruppen, Projekten und Veranstaltungen von EASPD ein. Seit Mai 2025 ist Dr. Jochen Walter, langjähriger stellvertretender Vorsitzender der BAG WfbM, Mitglied im Board des Verbandes.
Wissenschaftliche Studien zum Ländervergleich
Um sich über die Teilhabeangebote verschiedener Länder austauschen zu können, ist es im ersten Schritt wichtig, diese genauer zu verstehen. Wissenschaftliche Studien können dabei unterstützen.
Im Auftrag der BAG WfbM hat das Institut für Technologie und Arbeit daher von Februar 2022 bis Mai 2023 eine Untersuchung zu Teilhabeangeboten in den Länder Deutschland, Frankreich, Schweden, Slowenien und Spanien durchgeführt. Das Ergebnis: Es gibt viel Potenzial, um voneinander zu lernen und von Erfahrungen in anderen Ländern zu profitieren, aber es ist noch weitere Forschung notwendig.
Kontakt
Johanna Lehmann
Telefon: + 49 30 944133028
E-Mail: j.lehmann@bagwfbm.de
