Gemeinsam Perspektiven schaffen: Letzte Forschungswerkstatt läutet Projektabschluss ein
Mit dem zweijährigen Projekt „Gemeinsam Perspektiven schaffen“ (GPS) möchten die BAG WfbM und die Universität zu Köln die Zugangsmöglichkeiten von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf zu Bildung und Arbeit erforschen und verbessern. Auch bei der letzten von fünf Forschungswerkstätten des Projektes ging es darum, wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen miteinander zu verbinden.
GPS gliedert sich in zwei Teilprojekte. Bei Teilprojekt 1 steht die qualitative Bedürfnisermittlung und Bedarfserhebung aus der Perspektive der Nutzer*innen im Hinblick auf die Teilhabe an beruflicher Bildung und Arbeit im Fokus. Dazu fanden mehrere Forschungswerkstätten mit den im Projekt beteiligten Modelleinrichtungen statt – die fünfte und damit letzte am 30. Juni 2026 in Berlin.
Im Rahmen der Forschungswerkstätten arbeiten die Wissenschaftlerinnen der Universität zu Köln und die Praxispartnerinnen der Modelleinrichtungen gemeinsam an wichtigen Fragestellungen und Herausforderungen. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen miteinander zu verbinden, um innovative und praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Bei einem regen Austausch brachten die Praxispartner*innen ihre Ideen und Erfahrungen ein.



Im Fokus stand dabei insbesondere:
- der Austausch über die vom Forschungsteam für die einzelnen GPS-Modelleinrichtungen entwickelten Impulse zur weiteren Gestaltung arbeitsbezogener (Bildungs-)Angebote, die für jeden mitforschenden Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf in den Einrichtungen erstellt wurden
- die Erkenntnisse zu den im Rahmen von GPS entwickelten arbeitsbezogenen Bedürfniskategorien
- Ideen zur einrichtungsbezogene Multiplikation der Projekt-Ergebnisse
Mit der letzten Forschungswerkstatt ist das Projekt GPS auf die Zielgerade eingebogen.
Die GPS-Ergebnisse werden am 23. September 2026 bei einer kostenfreien Veranstaltung in Berlin präsentiert.
