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„Braunschweiger Gespräche“ 2011
Am 12. und 13. Dezember 2011 veranstaltet die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) die bundesweite Fachtagung „Braunschweiger Gespräche“ zum Thema Bildung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. 2011 sind „Fachkräfte“ im Fokus der Fachtagung: „Fachkräfte gesucht?! Werkstätten setzen Standards in der beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen“ lautet der Titel.
 
Die Tagung ist für Leitungs- und Fachkräfte der beruflichen Bildung konzipiert, die sich aktiv an der Erstellung der Bildungsrahmenpläne beteiligen möchten. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist die gemeinsame Erarbeitung von bundesweit vereinheitlichten Bildungsrahmenplänen in den Gewerken Hauswirtschaft, Lager/Logistik, Metallverarbeitung und für AlltagsbetreuerInnen sowie für die Qualifikation als Kaufmann/Kauffrau (Bürokommunikation). Bei den „Braunschweiger Gesprächen“ treffen sich Bildungsverantwortliche und Fachkräfte aus Werkstätten mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.
 
Gemeinsam mit Vertretern der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesinstitutes für berufliche Bildung sowie mit Gewerkschaften wird über die Rahmenbedingungen der beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen diskutiert. Ausgangspunkt sind die aktuellen sozial- und bildungspolitischen Entwicklungen: Nur durch die Anerkennung der in Werkstätten erworbenen Qualifikationen kann ein Anschluss an die Anforderungen der beruflichen Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz erreicht werden. Daneben erhöht sich durch die Standardisierung der Bildungsinhalte die Durchlässigkeit der verschiedenen Angebote der beruflichen Rehabilitation.
 
Schon lange fordert die BAG WfbM die Anerkennung der Werkstätten als Orte der beruflichen Bildung. Die Werkstätten für behinderte Menschen haben sich in den vergangenen Jahren intensiv mit Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten auseinandergesetzt und erste Konzepte entwickelt. Diese reichen von hausinternen Zertifikaten bis zu landesweit anerkannten Ausbildungsmöglichkeiten. Das im Juni 2010 durch die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte Fachkonzept für das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich, an dem die BAG WfbM maßgeblich mitgewirkt hat, gab dieser Entwicklung einen neuen Impuls. Darüber hinaus drängen Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs und ihre Angehörigen zunehmend auf „handfeste“ Nachweise der erworbenen Qualifikationen.
 
Für die Teilnahme an der stark nachgefragten Veranstaltung sind noch „Restplätze“ verfügbar. Für alle, die nicht vor Ort sein können: Ausführlich wird sowohl auf der BAG WfbM-Internetseite als auch in der Verbandszeitschrift „Werkstatt:Dialog“ über Ergebnisse und Diskussionsverläufe berichtet.

Informationen zum Download: Tagungsablauf und Anmeldung.


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