KI-Kompass Inklusiv: Begleitgremium trifft sich zur 12. Sitzung
Am 16. und 17. Juni 2026 fand unter der Leitung der BAG WfbM in Berlin die 12. Sitzung des Begleitgremiums im Projekt KI-Kompass Inklusiv statt. Die Mitglieder kamen zusammen, um aktuelle Projektentwicklungen zu diskutieren, neue Konzepte zu erarbeiten und ihre Erfahrungen und Perspektiven in die weitere Projektarbeit einzubringen. Auch ein neues Mitglied aus einem Berufsförderungswerk wurde begrüßt und wird die Arbeit des Gremiums zukünftig mitgestalten.

Tag 1: Austausch und Arbeitsgruppen
Zum Auftakt der Sitzung berichteten die Projektpartner vom aktuellen Stand der verschiedenen Arbeitspakete. Anschließend wurde in Kleingruppen zu drei thematischen Schwerpunkten gearbeitet und diskutiert.
- Die Kleingruppe unter der Leitung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) beschäftigte sich mit dem Konzept der geplanten Fokusgruppe für Menschen mit Lern- und geistigen Behinderungen. Gemeinsam wurde überlegt, wie die Beteiligung der Zielgruppe möglichst barrierearm gestaltet werden kann. Die Mitglieder des Begleitgremiums tauschten Erfahrungen aus und formulierten Empfehlungen für die Durchführung der Fokusgruppe sowie für eine zielgruppengerechte Kommunikation.
- Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) legte den Fokus ihrer Kleingruppe auf die geplanten Interaktionen in der KI-Grundlagen Schulung des Projekts. Die Teilnehmer*innen diskutierten verschiedene Möglichkeiten, wie Inhalte rund um Künstliche Intelligenz anschaulich und verständlich vermittelt werden können. Die interaktiven Elemente sollen dabei unterschiedliche Bedarfe berücksichtigen und künftig dazu beitragen, das aktive Mitmachen zu fördern.
- In der dritten Kleingruppe entwickelten die Mitglieder des Begleitgremiums gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) Personas für Technologie-Demonstrationen, um Funktionsweisen und Nutzungsmöglichkeiten von KI-Technologien in diesem Rahmen künftig anschaulicher zu gestalten. Es wurden realitätsnahe Charaktere mit ihrer jeweils eigenen Biografie, ihren unterschiedlichen Bedarfen, Herausforderungen, Zielen und Wünschen entworfen. Die Mitglieder des Begleitgremiums brachten zahlreiche Anregungen für vielfältige Personas ein, die in Zukunft dazu beitragen können, die Technologie-Demonstrationen des Projekts zugänglicher zu gestalten.
Tag 2: Ideensammlung zur Vorbereitung der Fachtagung des Projekts
Der zweite Tag der Sitzung des Begleitgremiums stand ganz im Zeichen der Fachtagung des Projekts, die im September 2026 in Berlin stattfinden wird.
Gemeinsam mit den Projektpartnern konkretisierten die Mitglieder des Begleitgremiums in Kleingruppen ihre Rolle bei der Vorbereitung und Umsetzung der Fachtagung. Die Inhalte der geplanten Themeninseln und Poster wurden besprochen sowie die aktive Beteiligung des Begleitgremiums in Form von Workshops und anderen interaktiven Formaten geplant. Die Teilnehmer*innen gaben Hinweise dazu, welche Themen aus ihrer Perspektive besonders in den Fokus gerückt werden sollten. Das gemeinsame Ziel ist es, den Besucher*innen der Fachtagung einen praxisnahen und umfassenden Einblick in die Projektarbeit zu ermöglichen und den Austausch zu den Themen KI-Technologien, berufliche Inklusion und Teilhabe zu fördern.
Die 12. Sitzung des Begleitgremiums war erneut von engagiertem Austausch geprägt und lieferte wertvolle Impulse für die weitere Projektarbeit.
Hintergrund
Das Projekt KI-Kompass Inklusiv erforscht, wie der Einsatz KI-gestützter Assistenztechnologien die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen fördern kann. Das Projekt wird von der BAG WfbM in Zusammenarbeit mit der BAG BBW und dem BV BFW unter der Leitung des DFKI umgesetzt. Zum Angebot des entstehenden Kompetenzzentrums zählen neben Schulungen auch Informationsformate, Praxisbeispiele sowie ein Technologie-Monitor, der einen Überblick über KI-Assistenztechnologien bietet. Die BAG WfbM übernimmt im Rahmen des Projekts die Organisation des inklusiven Begleitgremiums und sorgt dafür, dass Barrierefreiheit in allen Projektbereichen mitgedacht wird.
